Marco Magnaguagno verstärkt Advacare als Interims-CEO – und verbindet die Welt grosser Versorgungsorganisationen mit der Dynamik eines Startups.
Marco Magnaguagno führt Advacare als Interims-CEO. Er bewegt sich seit Jahren an der Schnittstelle von Gesundheitswesen, Strategie und Transformation und ist parallel bei Concara in der Unternehmensentwicklung tätig. Im Porträt erzählt er, worauf er seinen Fokus legt, was ihn bei Advacare überrascht hat und was ihn an der Aufgabe reizt.
Kurzprofil
- Interims-CEO bei Advacare
- Parallel: Leitung Unternehmensentwicklung bei Concara
- Hintergrund: Organisationsführung und Transformation; zuvor Geschäftsführer von Domicil Bern
- Branchen: ICT, seit fünf Jahren Gesundheitswesen
Wer bist du und was ist dein beruflicher Hintergrund?
Ich bewege mich seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Gesundheitswesen, Strategie und Transformation. Mein Hintergrund liegt in der Führung und Weiterentwicklung von Organisationen – zuerst im ICT-Umfeld, seit fünf Jahren im Gesundheitsbereich, davon zwei Jahre als Geschäftsführer von Domicil Bern, mit klarem Fokus auf nachhaltige Geschäftsmodelle und organisatorische Transformation. Parallel zu meiner Rolle bei Advacare leite ich bei Concara die Unternehmensentwicklung. So bewege ich mich gleichzeitig in zwei sehr unterschiedlichen Welten – einer grossen, etablierten Organisation und einem unternehmerisch geprägten Startup – und kann Perspektiven aus beiden Kontexten gezielt verbinden.
Worauf liegt dein Fokus bei Advacare?
Mein Fokus liegt darauf, Advacare strategisch weiterzuentwickeln und klarer im Gesundheitsmarkt zu positionieren: das Angebotsportfolio weiterentwickeln, Wachstums- und Kooperationsmöglichkeiten identifizieren und die Organisation gezielt stärken. Dabei bringe ich bewusst Impulse aus meiner Tätigkeit bei Concara ein – etwa im Umgang mit komplexen Versorgungsstrukturen und Skalierungsfragen. Umgekehrt hilft mir die unternehmerische Dynamik von Advacare, neue Denkansätze in grössere Organisationen zurückzutragen.
Was hat dich bei Advacare überrascht?
Besonders beeindruckt hat mich die hohe inhaltliche Kompetenz und die unternehmerische Agilität des Teams. Advacare vereint fachliche Tiefe mit pragmatischer Umsetzungskraft – eine Kombination, die nicht selbstverständlich ist. So deckt das Unternehmen mit rund 20 Mitarbeitenden die gesamte Deutschschweiz ab. Gerade die Gegenüberstellung zu meinem Erfahrungshintergrund in grossen Organisationen schärft den Blick fürs Wesentliche.
Wo siehst du Potenzial und Bedarf?
Das grösste Potenzial sehe ich in der weiteren Schärfung des Profils und der konsequenten Skalierung der bestehenden Kompetenzen – Advacare kann sich noch klarer als spezialisierter Partner im Gesundheitsmarkt positionieren. Gleichzeitig gilt es, Strukturen und Prozesse weiter zu professionalisieren, gerade dort, wo Wachstum stattfindet – pragmatisch und wirkungsorientiert, ohne die Flexibilität eines Startups zu verlieren.
Was reizt dich an dieser Aufgabe – was möchtest du bewegen?
Mich reizt vor allem, in einer unternehmerisch geprägten Umgebung direkt Wirkung zu erzielen. Als Interims-CEO kann ich Impulse setzen, Orientierung geben und gemeinsam mit dem Team konkrete Veränderungen vorantreiben. Besonders spannend finde ich die Verbindung meiner beiden Rollen: Brücken zu schlagen zwischen etablierten Versorgungsstrukturen und innovativen Ansätzen – und so neue Formen der Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zu ermöglichen.
Etwas Persönliches
Mich zeichnet die Kombination aus strategischem Denken und einem starken Fokus auf die Befähigung von Menschen aus. In einer komplexen Welt müssen wir lernen, Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung zu verteilen – und uns auch als CEO oder Geschäftsführer nicht zu wichtig zu nehmen. Es ist meine tiefste Überzeugung, dass nachhaltiger Erfolg immer ein Gemeinschaftswerk ist. Die Arbeit in zwei unterschiedlichen Organisationsformen fordert mich – gibt mir aber gleichzeitig Energie und neue Perspektiven.
«In einer komplexen Welt müssen wir lernen, Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung zu verteilen.»
