Psych­ia­tri­sche Fra­ge­stel­lun­gen sind kein Sonderfall

War­um psych­ia­tri­sches Fach­wis­sen heu­te in jede Pfle­ge- und Betreu­ungs­in­sti­tu­ti­on gehört – in Spi­tex-Orga­ni­sa­tio­nen, Alters- und Pfle­ge­hei­me wie in Behin­der­ten­in­sti­tu­tio­nen – und wie die APN – Men­tal Health Ihr Team dort stärkt, wo es an Gren­zen stösst.

In fast jedem Team, mit dem wir arbei­ten, gibt es sie: die eine Situa­ti­on, die sich nicht auf­lö­sen lässt. Die Kli­en­tin, die nie­man­den mehr in die Woh­nung lässt. Der Bewoh­ner, der jeden Mor­gen die Kör­per­pfle­ge ver­wei­gert. Die Bewoh­ne­rin einer Wohn­grup­pe, deren Unru­he den gan­zen Tages­ab­lauf bestimmt. Der Ange­hö­ri­ge, des­sen Anru­fe das gan­ze Team belas­ten. Die­se Situa­tio­nen wer­den im All­tag meist als «schwie­rig» oder «anstren­gend» beschrie­ben – sel­ten als das, was sie fach­lich sind: psych­ia­tri­sche Fragestellungen.

In eige­ner Sache vor­weg: Wir bau­en die Kapa­zi­tä­ten die­ses Ange­bots aus. Bis Ende Sep­tem­ber bleibt es unse­ren bestehen­den Kun­din­nen und Kun­den vor­be­hal­ten – die Details dazu fin­den Sie am Ende die­ses Beitrags.

Mul­ti­mor­bi­di­tät ist sel­ten rein somatisch 

Unse­re Hal­tung dazu ist deut­lich: Wer heu­te Men­schen pflegt und betreut – zu Hau­se, im Heim oder in der Wohn­grup­pe –, arbei­tet fast nie aus­schliess­lich soma­tisch. Gera­de ger­ia­tri­sche und mehr­fach erkrank­te Men­schen brin­gen neben der kör­per­li­chen Dia­gno­se eine psy­chi­sche Kom­po­nen­te mit – als Begleit­dia­gno­se, häu­fi­ger als ver­mu­tet auch als Haupt­dia­gno­se. Depres­si­on, Angst­stö­rung, Delir, Sucht­er­kran­kung, Per­sön­lich­keits­stö­run­gen und ‑akzen­tu­ie­run­gen oder die psy­chi­schen Begleit­sym­pto­me einer Demenz.

Das betrifft Alters- und Pfle­ge­hei­me, Spi­tex-Orga­ni­sa­tio­nen und Behin­der­ten­in­sti­tu­tio­nen glei­cher­mas­sen. Nicht als Son­der­fall, son­dern als Nor­mal­fall. Die ver­füg­ba­ren Zah­len stüt­zen die­se Praxisbeobachtung:

Was die Daten­la­ge zeigt 

  • Kör­per­li­che und psy­chi­sche Beschwer­den tre­ten meist gemein­sam auf: über 70 Pro­zent der Men­schen mit star­ker psy­chi­scher Belas­tung berich­ten gleich­zei­tig über aus­ge­präg­te kör­per­li­che Beschwer­den. 
  • Rund 30 Pro­zent der Men­schen mit einer schwe­ren psy­chi­schen Erkran­kung als Haupt­dia­gno­se wer­den nicht in einer psych­ia­tri­schen Kli­nik behan­delt, son­dern in ande­ren sta­tio­nä­ren Ein­rich­tun­gen des Gesund­heits­we­sens. 
  • In der Spi­tex nimmt der Anteil an Kli­en­tin­nen und Kli­en­ten mit psy­chi­schen Erkran­kun­gen und Sucht­er­kran­kun­gen seit Jah­ren zu – wäh­rend spe­zia­li­sier­tes Per­so­nal auf dem Arbeits­markt kaum zu fin­den ist. 

Quel­len: Schwei­ze­ri­sches Gesund­heits­ob­ser­va­to­ri­um (Obs­an), Bun­des­amt für Sta­tis­tik (BFS), Bun­des­amt für Gesund­heit (BAG). 

Zu die­sen Zah­len kommt eine Leer­stel­le: Die natio­na­len Bevöl­ke­rungs­be­fra­gun­gen erfas­sen Men­schen in Alters‑, Pfle­ge- und Wohn­hei­men gar nicht. Die tat­säch­li­che Betrof­fen­heit in Ihrer Insti­tu­ti­on dürf­te also höher lie­gen, als jede Sta­tis­tik ausweist.

War­um das The­ma trotz­dem unter dem Radar bleibt 

Psych­ia­tri­sche Fra­ge­stel­lun­gen kom­men im Pfle­ge- und Betreu­ungs­all­tag sel­ten mit einem Eti­kett daher. Sie zei­gen sich als Ver­wei­ge­rung, als Rück­zug, als Unru­he, als eska­lie­ren­des Ange­hö­ri­gen­ge­spräch. Und weil sie sich so zei­gen, wer­den sie als Ver­hal­tens­pro­blem ver­han­delt – nicht als fach­li­che Auf­ga­be. 

Dazu kommt eine zwei­te Hür­de: In vie­len Teams gilt es als Ein­ge­ständ­nis von Schwä­che, bei einer sol­chen Situa­ti­on exter­ne Unter­stüt­zung zu holen. Genau das ist der Denk­feh­ler. Ein soma­tisch aus­ge­bil­de­tes Team, das psych­ia­tri­sche Situa­tio­nen beglei­tet, arbei­tet aus­ser­halb sei­nes Fach­ge­biets – täg­lich, ohne ent­spre­chen­de Spe­zia­li­sie­rung. Dass es dabei an Gren­zen stösst, ist kein Qua­li­täts­man­gel. Es ist erwart­bar. 

Es gibt eine drit­te Hür­de, die noch vor den bei­den ande­ren liegt: Vie­les wird gar nicht erst als psy­chi­sche Sym­pto­ma­tik erkannt. Eine Depres­si­on im Alter zeigt sich sel­ten als geäus­ser­te Trau­rig­keit – häu­fi­ger als Rück­zug, als Kla­gen über Schmer­zen oder Schwin­del, als nach­las­sen­der Appe­tit, als «sie mag ein­fach nicht mehr». Ein begin­nen­des Delir wird als Ver­wirrt­heit bei Demenz ver­bucht, eine Angst­stö­rung als Sturz­angst. Wer die Zei­chen nicht kennt, kann sie nicht benen­nen – und was nicht benannt wird, erscheint weder in der Pfle­ge­pla­nung noch in der Fallbesprechung.

Ken­nen Sie eine die­ser Situationen? 

  • Eine Kli­en­tin lässt nie­man­den mehr in die Woh­nung, Ein­sät­ze wer­den abge­sagt oder abge­bro­chen 
  • Ein Bewoh­ner ver­wei­gert regel­mäs­sig die Kör­per­pfle­ge, im Team steht eine Kli­nik­ein­wei­sung im Raum 
  • Her­aus­for­dern­des Ver­hal­ten belas­tet ein Wohn­grup­pen-Team seit Mona­ten, ohne dass sich etwas ver­än­dert 
  • Rück­zug, Antriebs­lo­sig­keit und Appe­tit­ver­lust wer­den als Alters­er­schei­nung gedeu­tet 
  • Ange­hö­ri­gen­ge­sprä­che eska­lie­ren oder ver­lau­fen im Kreis 
  • Die Pfle­ge­pla­nung bil­det die psy­chi­sche Situa­ti­on gar nicht ab 
  • Im Team herrscht Unei­nig­keit dar­über, wie mit einer Per­son umzu­ge­hen ist – die Hal­tun­gen drif­ten aus­ein­an­der 

Wenn Sie zwei oder mehr die­ser Punk­te wiederer­kennen, ist das kein Zeichen für ein schwaches Team. Es ist das Signal, dass an dieser Stel­le psych­ia­tri­sche Exper­ti­se fehlt. 

Was feh­len­des psych­ia­tri­sches Fach­wis­sen auslöst 

Unsi­cher­heit, Hilf­lo­sig­keit und Frus­tra­ti­on sind die unmit­tel­ba­ren Fol­gen. Mit­tel­fris­tig zei­gen sie sich dort, wo es weh tut: in ver­meid­ba­ren Kli­nik­ein­wei­sun­gen, in Pfle­ge­pla­nun­gen, wel­che die eigent­li­che Pro­ble­ma­tik nicht abbil­den, in Span­nun­gen zwi­schen Team und Ange­hö­ri­gen – und in der Belas­tung von Mit­ar­bei­ten­den, die eine Situa­ti­on Monat für Monat aus­hal­ten, ohne sie gestal­ten zu kön­nen. Das wirkt sich direkt auf die Pfle­ge­qua­li­tät und auf die Zufrie­den­heit aller Betei­lig­ten aus. 

Unser Ange­bot: APN – Men­tal Health 

Eine Advan­ced Prac­ti­ce Nur­se mit Fokus Men­tal Health bringt psych­ia­tri­sche Exper­ti­se dort­hin, wo sie im Pfle­ge- und Betreu­ungs­all­tag am drin­gends­ten gebraucht wird. Sie kommt zu Ihnen vor Ort und arbei­tet direkt mit Ihrem Team – unab­hän­gig davon, ob es sich um ein soma­ti­sches oder ein psych­ia­tri­sches Pfle­ge­team han­delt, und unab­hän­gig davon, ob eine psych­ia­tri­sche Dia­gno­se bereits gestellt ist. 

Der Ein­stieg liegt dabei immer bei Ihnen: Ihre Fach­per­so­nen erken­nen im All­tag, dass eine Situa­ti­on zusätz­li­che Exper­ti­se braucht, und for­dern sie an. Die APN – Men­tal Health über­nimmt weder die Fall­füh­rung noch die Ein­schät­zung im Vor­bei­ge­hen – sie kommt auf Anfra­ge und arbei­tet mit dem, was Ihr Team beob­ach­tet hat. Damit die­ser Ein­stieg über­haupt gelingt, gehört die Sen­si­bi­li­sie­rung Ihres Teams für psy­chi­sche Sym­pto­me und Früh­warn­zei­chen zum Ange­bot – nicht erst zur Inter­ven­ti­on, son­dern schon davor.

Fünf Bau­stei­ne, indi­vi­du­ell kom­bi­nier­bar: 

Sen­si­bi­li­sie­rung & Früh­erken­nung 

Psy­chi­sche Sym­pto­me und Früh­warn­zei­chen im All­tag erken­nen und ein­ord­nen 

Situa­ti­ons­ana­ly­se & Fall­be­spre­chung 

Gemein­sa­mes Ver­ste­hen kom­ple­xer Situa­tio­nen – struk­tu­riert statt im Vor­bei­ge­hen 

Coa­ching & Schu­lung 

Stär­kung von Fach­wis­sen und Hand­lungs­kom­pe­tenz, im Ein­zel­coa­ching oder im Team 

Direk­te Betreu­ung 

Bera­tungs­ge­sprä­che und pfle­ge­ri­sche Visi­ten vor Ort, auch mit Ange­hö­ri­gen 

Pfle­ge­pla­nung 

Indi­vi­du­el­le Stra­te­gien für her­aus­for­dern­de Situa­tio­nen, ver­an­kert im Pfle­ge­pro­zess 

Neben der fall­be­zo­ge­nen Beglei­tung setzt die APN – Men­tal Health Impul­se zur nach­hal­ti­gen Wei­ter­ent­wick­lung: Gemein­sam mit Ihrem Team erar­bei­tet sie pra­xis­na­he Kon­zep­te, Hand­lungs­an­wei­sun­gen und Emp­feh­lun­gen zur Opti­mie­rung inter­ner Pro­zes­se. So bleibt die Wir­kung nicht am Ein­zel­fall hängen.

Die Kern­auf­ga­ben im Überblick

  • Coa­ching und Bera­tung von Ein­zel­per­so­nen und Teams 
  • Pfle­ge­vi­si­ten und Beglei­tung in der direk­ten Pfle­ge 
  • Fall­be­spre­chun­gen und Situa­ti­ons­ana­ly­sen 
  • Schu­lun­gen und Work­shops zu psych­ia­tri­schen The­men 
  • Bera­tung zur Pfle­ge­pla­nung und zur Anwen­dung evi­denz­ba­sier­ter Instru­men­te 
  • Ent­wick­lung von Kon­zep­ten und Hand­lungs­an­wei­sun­gen 
  • Pfle­ge­ri­sche Bera­tung von Betrof­fe­nen und Ange­hö­ri­gen, Kri­sen­in­ter­ven­ti­on und För­de­rung des Selbst­ma­nage­ments 
  • Ver­net­zung und Koor­di­na­ti­on betei­lig­ter Fach­stel­len und Dienst­leis­ter 

Zwei Bei­spie­le aus der Praxis 

Die bei­den fol­gen­den Situa­tio­nen stam­men aus der Spi­tex und aus einem Pfle­ge­heim. Das Mus­ter dahin­ter ist über­all das­sel­be: Ein Ver­hal­ten wird als Pro­blem ver­han­delt, statt fach­lich ein­ge­ord­net zu wer­den – in Behin­der­ten­in­sti­tu­tio­nen eben­so wie in der ambu­lan­ten und sta­tio­nä­ren Pfle­ge. 

Fall­bei­spiel Spi­tex: Bipo­la­re Stö­rung – wenn ein Ein­satz den gan­zen Tag ver­schiebt 

Eine Pfle­ge­fach­frau betreut einen Kli­en­ten mit einer bipo­la­ren Stö­rung. In den mani­schen Pha­sen hat er einen enor­men Rede­be­darf: Er beginnt zu erzäh­len, sobald sie die Woh­nung betritt, springt zwi­schen The­men und lässt sie nicht gehen. Jeder Ver­ab­schie­dungs­ver­such eröff­net ein neu­es The­ma. Der Ein­satz dau­ert regel­mäs­sig deut­lich län­ger als geplant. 

Die Fol­gen rei­chen über die­sen Ein­satz hin­aus. Die Ver­spä­tung zieht sich durch die gan­ze Tour – beim nächs­ten Kli­en­ten steht die Pfle­ge­fach­frau schon beim Hin­ein­ge­hen unter Druck, obwohl dort noch gar nichts pas­siert ist. Sie merkt, dass die Situa­ti­on so nicht trag­bar ist, bringt sie in die Team­sit­zung ein, und das Team for­dert eine Fall­be­spre­chung mit der APN – Men­tal Health an. 

In der Fall­be­spre­chung wird das Ver­hal­ten fach­lich ein­ge­ord­net: Der Rede­drang ist Sym­ptom der mani­schen Pha­se, nicht Unhöf­lich­keit oder man­geln­der Respekt vor der Zeit der Pfle­gen­den. Damit ver­än­dert sich auch, was Abgren­zung bedeu­tet – sie wird zur pfle­ge­ri­schen Inter­ven­ti­on statt zur per­sön­li­chen Zurück­wei­sung. Gemein­sam erar­bei­tet das Team einen zu Beginn des Ein­sat­zes benann­ten Zeit­rah­men, eine ange­kün­dig­te und immer glei­che Abschieds­rou­ti­ne, ein ein­heit­li­ches Vor­ge­hen aller Mit­ar­bei­ten­den sowie die Doku­men­ta­ti­on von Pha­sen­wech­seln als Früh­warn­zei­chen – abge­stimmt mit der behan­deln­den Fach­ärz­tin. 

Das Ergeb­nis: Die Ein­sät­ze wer­den wie­der plan­bar, die Tour gerät nicht mehr in Ver­zug – und die Pfle­ge­fach­frau erlebt das Set­zen von Gren­zen nicht län­ger als etwas, wofür sie sich recht­fer­ti­gen müss­te. 

Fall­bei­spiel Pfle­ge­heim: Demenz – vom Kon­flikt zur Fall­ana­ly­se 

Ein Bewoh­ner mit demen­zi­el­ler Ent­wick­lung liegt am Mor­gen noch im Bett und döst. Auf die Bit­te auf­zu­ste­hen, damit er ins Bad kön­ne, ant­wor­tet er, er wol­le nicht schla­fen, man sol­le ihn in Ruhe las­sen – dreht sich weg und ver­wei­gert jede wei­te­re Kon­takt­auf­nah­me. Das Pfle­ge­team kommt mit einem Plan, der Bewoh­ner mit einer ande­ren. Es fol­gen Unru­he und Aggres­si­on. 

Das Pfle­ge­team erkennt, dass sich die Situa­ti­on mit den eige­nen Mit­teln nicht auf­löst, und for­dert Unter­stüt­zung an. Die APN – Men­tal Health ana­ly­siert die Situa­ti­on gemein­sam mit dem Team: Beob­ach­tung im All­tag, Fall­ana­ly­se, dann Anpas­sung der Pfle­ge­pla­nung. Umge­setzt wer­den eine indi­vi­du­el­le Tages­struk­tur mit visu­el­ler Ori­en­tie­rung, ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­trai­ning zum Umgang mit Men­schen mit Demenz, eine ange­pass­te Pfle­ge­pla­nung mit vali­die­ren­der Kom­mu­ni­ka­ti­on, ein Not­fall­plan für aku­te Unru­he und eine Fall­be­spre­chung zur Ent­las­tung des Teams. 

Das Ergeb­nis: kei­ne Kli­nik­ein­wei­sung, spür­bar mehr Sicher­heit im Team – und ein Bewoh­ner, des­sen Zufrie­den­heit deut­lich steigt. 

Was sich für Ihr Team verändert 

Die APN – Men­tal Health befä­higt Ihre Fach­per­so­nen in der Pfle­ge und Betreu­ung von Men­schen mit psy­chi­schen Beein­träch­ti­gun­gen und Erkran­kun­gen. Sie stärkt Fach­wis­sen und Hand­lungs­kom­pe­tenz, unter­stützt bei der Erstel­lung von Pfle­ge­pla­nun­gen und bei der Anwen­dung evi­denz­ba­sier­ter Instru­men­te. Das erhöht die Sicher­heit und Zufrie­den­heit der Fach­per­so­nen eben­so wie jene der Kli­en­tin­nen, Kli­en­ten, Bewoh­nen­den und ihrer Ange­hö­ri­gen – und leis­tet einen wesent­li­chen Bei­trag zur Pfle­ge­qua­li­tät in Ihrer Insti­tu­ti­on. 

Wich­tig ist uns dabei: Wir erset­zen nie­man­den. Wir befä­hi­gen Ihr Team, damit es die nächs­te ver­gleich­ba­re Situa­ti­on selbst gestal­ten kann.

So läuft die Zusam­men­ar­beit an

  • Erst­ge­spräch – kos­ten­los und unver­bind­lich 
  • Gemein­sa­me Ein­ord­nung – wo steht Ihr Team, wel­che Situa­tio­nen drän­gen, was ist bereits ver­sucht wor­den 
  • Indi­vi­du­el­les Ange­bot – Umfang und Bau­stei­ne pas­send zu Ihrer Insti­tu­ti­on 
  • Start vor Ort – fall­be­zo­gen, im Team, mit klar ver­ein­bar­ten Zie­len 

Aktu­ell: Wir bau­en die Kapa­zi­tä­ten aus

Wir sind über­zeugt, dass die­ses Ange­bot einen ech­ten Unter­schied in der Ver­sor­gungs­qua­li­tät macht. Des­halb sto­cken wir auf: Mar­ti­na Lerch ist seit Novem­ber 2024 als APN – Men­tal Health für Adva­ca­re im Ein­satz, bis­her par­al­lel zu ihrer Anstel­lung bei der Luzer­ner Psych­ia­trie. Ab Okto­ber 2026 arbei­tet sie aus­schliess­lich für uns – und steht Ihnen damit deut­lich häu­fi­ger zur Verfügung.

Mar­ti­na Lerch – Pfle­ge­ex­per­tin APN, MScN

Mar­ti­na Lerch arbei­tet seit 2013 in der psych­ia­tri­schen Pfle­ge. Nach Sta­tio­nen als diplo­mier­te Pfle­ge­fach­frau und Fach­ex­per­tin Pfle­ge im Behand­lungs­zen­trum für Angst und Depres­si­on der Solo­thur­ner Spi­tä­ler war sie ab 2020 Pfle­ge­ex­per­tin APN und Cli­ni­cal Nur­se Spe­cia­list bei der Luzer­ner Psych­ia­trie. Ihren Mas­ter of Sci­ence in Pfle­ge mit Ver­tie­fung Psych­ia­tric Men­tal Health Nur­se Prac­ti­tio­ner (PMHNP) hat sie berufs­be­glei­tend an der Ber­ner Fach­hoch­schu­le abgeschlossen.

Für Adva­ca­re ist sie bereits seit Novem­ber 2024 tätig. Ihre kli­ni­sche Arbeit umfass­te genau das, was die­ses Ange­bot aus­macht: direk­te kli­ni­sche Pra­xis auf drei Abtei­lun­gen, Bera­tung und Coa­ching von Mit­ar­bei­ten­den, Lei­tung der Fach­grup­pe Pfle­ge sowie Pro­jek­te zur Sui­zid­prä­ven­ti­on, zur selbst­hil­fe­freund­li­chen Insti­tu­ti­on und zum Auf­bau einer ambu­lan­ten Grup­pe für Men­schen mit Stim­men­hö­ren. Als Ansprech­part­ne­rin in der Zusam­men­ar­beit mit dem Spi­tex Kan­to­nal­ver­band kennt sie die Schnitt­stel­le zwi­schen Psych­ia­trie und ambu­lan­ter Pfle­ge aus eige­ner Erfahrung.

Dazu kom­men Wei­ter­bil­dun­gen in Open Dia­lo­gue, Advan­ce Care Plan­ning und ein CAS Psych­ia­tri­sche Pfle­ge – und die Mit­ar­beit in den Fach­netz­wer­ken Pfle­ge­fach­ent­wick­lung in der Psych­ia­trie sowie VfP-AFG Psych­ia­tri­sche Pflege.

Bis Ende Sep­tem­ber bleibt das Ange­bot unse­ren bestehen­den Kun­din­nen und Kun­den vor­be­hal­ten. Danach öff­nen wir es für den gesam­ten Markt. Wer sich jetzt mel­det, wird bei der Pla­nung zuerst berück­sich­tigt und bei Kapa­zi­täts­eng­päs­sen prio­ri­tär behan­delt. 

Kos­ten­lo­ses Ken­nen­ler­nen mit Mar­ti­na Lerch 

Sie müs­sen nicht wis­sen, ob Sie «einen Fall» haben. Ein Gespräch genügt, um gemein­sam ein­zu­ord­nen, wo psych­ia­tri­sche Exper­ti­se in Ihrer Orga­ni­sa­ti­on anset­zen könn­te – unver­bind­lich.