- Verstehen: Wir haben unser gesamtes Angebot, die Sicht unserer Kund:innen und den Markt ehrlich aufgenommen.
- Chancen erkennen: Wir haben nachgezeichnet, wie Betriebe zu uns finden, wer in den verschiedenen Institutionen entscheidet und was diese Menschen brauchen.
- Optionen entwickeln: Wir haben Szenarien und Zielbilder entworfen und ihre Machbarkeit geprüft.
- Priorisieren: Wir haben die Chancen bewertet, mit unseren Werten als Massstab.
- Umsetzung skizzieren: Wir haben den Weg zu den nächsten Schritten vorbereitet.
Ein wichtiger Fokus: unsere Werte
Einen wichtigen Fokus haben wir auf die Frage gelegt, wofür Advacare steht. Daraus sind Werte entstanden, an denen wir weiterarbeiten. Sie sind für uns keine Dekoration, sondern ein Massstab. Zu jedem Wert gehört eine Frage, an der wir jedes Angebot messen. Drei Beispiele:
- Ein ganzes Team statt eines Rucksacks. Eine einzelne Pflegeexpertin bringt ihre eigene Erfahrung mit. Wir bringen das Wissen eines ganzen Teams, koordiniert durch eine feste Vertrauensperson.
Unsere Frage an jedes Angebot: Bringt es die Breite des Teams in den Betrieb, oder hängt es an einer einzelnen Person?
- Gemeinsam weiter als allein. Kein Betrieb soll bei null anfangen. Was an einem Ort entsteht, fliesst über Fachbibliothek, Webinare und Netzwerkprojekte zu allen zurück. Das Rad muss nicht neu erfunden, sondern zum Laufen gebracht werden.
Unsere Frage an jedes Angebot: Gewinnen wir daraus etwas, das anderen Betrieben im Netzwerk weiterhilft?
- Wir wollen die Branche verändern. Geld ist für uns Mittel, nicht Zweck. Wir wollen eine Antwort auf den Fachkräftemangel und die Qualitätsfrage in der Pflege sein.
Unsere Frage an jedes Angebot: Bringt es die Branche weiter, oder nur uns?
Was mich als Inhaberin besonders freut
Für mich persönlich war der Sprint auch eine Bestätigung. Die Grundidee, mit der wir Advacare vor sechs Jahren aufgebaut haben, trägt, und der Bedarf wächst weiter. Immer mehr Betriebe suchen Zugang zu Fachexpertise, ohne dafür allein eine eigene Stelle schaffen zu müssen.
Besonders wichtig ist mir, was dabei an Gewicht gewinnt: das Gemeinsame. Die Vernetzung zwischen den Betrieben, das geteilte Wissen und die gemeinsamen Projekte werden für unsere Kund:innen immer wertvoller. Dasselbe gilt für die Digitalisierung. Dass sie von Beginn an fest in unserem Modell verankert war, zahlt sich heute aus. Advacare wurde mit dem richtigen Weitblick aufgebaut.
Der Sprint hat mir aber auch Mut gemacht, grösser zu denken, als es die ursprüngliche Idee war. Denn ich weiss, dass ich viele starke Menschen im Team habe, die Advacare die Kraft geben, die Branche zu verändern.
Der nächste Schritt: ein Blick von aussen
Bevor wir aus unserer Strategiearbeit Schlüsse für unser Angebot ziehen, lassen wir sie herausfordern. Das Team von Wucht prüft unsere Ergebnisse mit seinem KI-Cockpit. Dieses verbindet bewährte Strategiemodelle wie SWOT, Porter und Ansoff mit künstlicher Intelligenz. Jeder Schritt wird dabei von Menschen geprüft und freigegeben. Uns interessiert, wo unsere Überlegungen tragen und wo wir blinde Flecken haben. Den Blick von aussen, den wir Betrieben anbieten, holen wir uns damit auch selbst.
→ Mehr zum KI-Cockpit von Wucht
Was daraus für die Zusammenarbeit mit Ihnen folgt, erfahren Sie in einer der nächsten Ausgaben, vielleicht bereits in der nächsten.
Herzlich Suleika Kummer, Gründerin von Advacare
